PRESSE ARCHIV 2011 und vorher

AKTUELL - ARCHIV 2013 - ARCHIV 2012


KONZERT: Klangprobe live - Anubhab 8.12.2011

KStA 29.11.2011: Harmonische Trommelklänge im Kulturbunker

KStA 1.12.2011: Indische Klänge im Kulturbunker

KUNST: Ausstellung Monika Alsbach "Blickwinkel" 26.11.-6.12.2011

Kölner Illustrierte, Dezember 2011: Monika Alsbach "Blickwinkel"

KONZERT: Interkulturelle Woche "Odessa Projekt" 13.10.2011

Mülheimer Stimmen, November 2011: Odessa Projekt

KUNST: Ausstellung "Die Wanderung der Söhne Israels" 28.10.-4.11.2011

Kölnische Rundschau 3.11.2011: Jüdische Wanderung

haGalil.com 26.10.2011: Die Wanderung der Söhne Israels

KOONZERT: Dellbrücker Symphoniker 19.10.2011

Kölner Wochenspiegel 19.10.2011: Lust auf die Musik

KONZERT: Klangprobe live - Mehmet Yücelen, 12.10.2011

KStA 10.10.2011: Alles, was das Herz schwer werden lässt

THEATER: Theater TKO "Hamletmaschine" 17.+18.09.2011

 Kölnische Rundschau 12.09.2011: Ein ewiges Schlachten und Toben

KONZERT: Klassik am Ende der Welt 2011

Klassik am Ende der Welt 2011

KONZERT: Stier 10.06.2011

Kölner Express 26.05.2011: Krauses Dackel-Chef rockt Wacken

KUNST: Ausstellung "Ansichtssachen" 13.-15.05.2011

KStA 19.5.2011: Die einfachen Dinge des Alltags

THEATER: Import Export Theater "Mülheim sehen und sterben", 3.5.2011

Kölnische Rundschau 14.04.2011: Romeo und Julia auf Veedelstour

KStA 5.5.2011: Die Schöne und der Kaiser

akt Juni 2011: Shakespeare im Ghetto

KARNEVAL: Röschen Sitzung 2011

KStA 12.1.2011: "Halloqueen" im Kulturbunker

KStA 14.2.2011: "Atombusen, nein danke!"

THEATER: Tages- und Abendschule "Übliche Verdächtige" 3.2.2011

KStA 10.2.2011: Übliche Verdächtige

KONZERT: Klangprobe live-Die Jazzhausschule stellt sich vor 28.1.2011

KStA 2.2.2011: Offener Jazz-Abend - Wo der Rhythmus die Seele massiert

KUNST: Fotografin Angela Pütz "Die Kunst des Augenblicks" 21.-30.1.2011

KStA 25.1.2011: Flüchtigen Momenten mit der Kamera dauer verliehen

KONZERT: Offene Jazz Haus Schule "Sounds of Buchheim" 18.12.2010

KStA 20.1.2010: Mit Aufnahmegeräten durchs Veedel

LITERATUR: Projekt "Babel in Mülheim", November 2011

KStA 18.11.2010: Babel in Mülheim

THEATER: Milan Sladek im Kulturbunker 17.11.2010

Die Welt kompakt 17.11.2010: Kefka kehrt zurück

STADTgespräch November 2010: Eine Legende kehrt zurück

Kölnische Rundschau 19.11.2010: Mörderisches Geflügel

KStA 23.11.2010: Ein seltsamer Vogel greift an

THEATER: 10. Kölner Theaternacht-Ruth Schiffer 2.10.2010

KStA 4.10.2010: Ein Laufsteg für Schönheit und Poesie

KUNST: Ausstellung "Still-Leben" 18.-26.9.2010

KStA 16.9.2010: Mit dem Fahrrad nach Ägypten

KONZERT: Klangprobe live-Taylor Barnman and the winners 24.09.2010

KStA, 27.9.2010: Eine schwarze Wolke über der Prärie

Video vom Konzert

Fotos vom Konzert

PERFORMANCE: Installation "Normalverteilung" 17.-20.8.2010

khm.de, 17.8.2010: re-active 2010-2011 Malgorzata Calusinska, NORMALVERTEILUNG, 2010

forum-cologne.de 16.8.2010: Die Zeit bekommt ein Gesicht!

Von Ilka Baum

Vom 17.-20.08.2010 findet im Kulturbunker Köln-Mülheim die Installation "Normalverteilung" der KHM-Absolventin Malgorzata Calusinska statt.
Das Kunstprojekt findet auf zwei Ebenen im Saal und in der Ausstellungsetage statt und ist 24 Stunden begehbar.

Es errinnert an Kinderzeiten, in denen man Sand durch die Finger auf einen Fleck rieseln lässt und schaut, wie groß der Haufen wird. Wie hoch und wie breit?

Diese urtümliche Neugier wird in der Installation von Malgorzata Calusinska geweckt.

Worum geht es?

Wer den Kulturbunker kennt, weiß in der zweiten Etage befindet sich der Saal und darunter der Galerie-Bereich. Die Künstlerin ließ für ihre Installation ein kleines Loch in die Decke bohren. Nun rieselt seit Eröffnung der Ausstellung Testra (feinkörniger schwarzer Sand, der ursprünglich zum Reinigen von Maschinen genutzt wird) durch die kleine Öffnung in den darunter befindlichen Raum.

Es rieselt und rieselt. Ununterbrochen.

Aus diesem Grund ist die Ausstellung 24 Stunden lang geöffnet, denn es ist immer jemand da, der das Material nachfüllt. (Falls die Tür geschlossen sein sollte, befindet sich an der Seitenwand eine Klingel.)

Untermalt wird das Experiment von dröhnenden Klängen, die das permanente, ständige in Bewegung sein empfinden lässt. Es erinnert an Fabrik- oder Lagerhallen in denen die Maschinen nie still stehen.

Malgorzata Calusinska beschäftigt sich mit dem Thema Zeit und der Erklärbarkeit des Seins in Form von Mathematik. Diese Themen greift sie ihrer Abschlussarbeit ihres Kunststudiums auf.

Besucher können immer wieder hinein schauen und erleben, wie der Haufen wächst und wächst.

Es wird vor Augen geführt, wie aus einem winzigen kleinen Korn über einen Zeitraum der permanenten Aktion, etwas unglaublich Großes entsteht.

Schauen Sie rein und Sie werden wieder kommen. Die Ausstellung ist kostenlos bis zum Freitag, dem 20.08. 2010 im Kulturbunker geöffnet.

KONZERT: Klangprobe live-Elektrik Jazz Orchester 18.5.2010

KStA 25.5.2010: Einmal Urlaub vom blauen Planeten

KStA 18.5.2010: Auf Tönen bis zum Mond schweben

KUNST: Twitterkünstlerin Michaela von Aichberger 12.12.2009-2.1.2010

KStA 10.12.2009: Mit Häkelschwein fing alles an

KONZERT: Klangprobe live-Jazzerin Kristina Kanders 3.12.2009

KStA 30.11.2009: Mit einem Trommelwirbel in die Freiheit

KONZERT: Les Reines Prochaines 29.10.2009

KStA 29.10.2009: Der äteste Geheimtipp der Welt

FESTIVAL: SAE-Bunker Clash 15.9.2009

Fotos der Veranstaltung

KONZERT: Klangprobe live- Off Beat & Record Cavillary 16.6.2009

KStA 16.9.2009: Kölner Nachwuchs Bands - Sind wir auch laut genug

KONZERT: Klangprobe live-„Klangprobe Youth 1“ 5.6.2009

KStA 2.6.2009: Leidenschaft, in Töne übersetzt

KUNST: Ausstellung - Ins Straßenbild integriert 13.5.2009

KStA 13.5.2009: Ins Straßenbild integriegt

Eine Ausstellung im Kulturbunker Mülheim dokumentiert die Geschichtsmonumente aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Hochbunker werden heute auf verschiedenste Weise genutzt.

Mülheim - Wo besser als im Kulturbunker Mülheim könnte man eine Ausstellung über die Architektur und Nutzungsentwicklung der Kölner Hochbunker zeigen? Bewusst haben die Organisatoren des Kölner Forschungsinstituts für Festungsgeschichte CRIFA sich für diesen Ort entschieden, der in den vergangenen Jahren durch einschneidende Umbaumaßnahmen und ein kulturelles Veranstaltungsprogramm von einem bloßen Geschichtsmonument in ein lebendiges Alltagszentrum verwandelt wurde. Zum einen ist die Gestalt des Bunkers und sein Erinnerungsgehalt unverändert eine bestimmende Größe im Stadtbild an der Berliner Straße.

Zum anderen hat der Bunker eine neue Bedeutung erhalten, die ihn zu einem selbstverständlichen Element des Stadtviertels macht. Speziell dieser Blick auf „die Integration des Hochbunkers in ein modernes Stadtbild“ hat die Perspektive des 1999 gegründeten CRIFA-Geschichtsvereins bestimmt, als sie mit dem Projekt begannen, Kölner Hochbunker aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs zu dokumentieren. Mit historischen und aktuellen Fotos, Zeit- und Texttafeln stellen sie in der Ausstellung außerdem den Wandel in der Nutzung der Hochbunker von den Nachkriegsjahren bis in die heutige Zeit nach. Was sieht man von den Hochbunkern im heutigen Stadtbild noch? Und welche Ansätze gibt es bei dem Versuch, die Bunker als Orte der Erinnerung zu bewahren und zum anderen die dominante Präsenz ihrer Betongewalt im Stadtbild zu mildern?

„Als Adolf Hitler seinerzeit die Hochbunker zum Schutz der Bevölkerung vor den Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg errichten ließ, hieß eine Maßgabe, dass sie im Stadtbild nicht auffallen sollten“, erklären Robert Schwienbacher und Uwe Kopp vom CRIFA-Verein. Doch aufgrund der Kürze der Zeit war eine geschickte Verkleidung nur in seltenen Fällen, wie dem Winkelturm an der Neusser Landstraße, möglich. Meistens blieb es dagegen bei gewaltigen, nüchternen Betonklötzen, die bisweilen jedoch verblüffende architektonische Besonderheiten aufweisen - wie bei den so genannten „Kathedralen-Bunkern“, von denen Architekt Hans Schumacher gleich fünf Stück für Köln konzipierte, unter anderen den an der Berliner Straße. Der Versuch, die Hochbunker nach dem Krieg einfach wegzusprengen, scheiterte, wie die Bunkerruine in Höhenhauser Bodestraße am Rand der Siedlung Neurath zeigt. Sie steht noch immer da wie ein unverwüstlicher Fels, aber das Gebäude ist nicht mehr nutzbar. Es gibt aber auch verschiedene Varianten der architektonischen Umgestaltung. So sind etwa die Bunker an der Elsa-Brändström-Straße und am Breslauer Platz hinter dem Hauptbahnhof mit ihren neuen Außenhüllen überhaupt nicht mehr als Bunker zu erkennen und völlig in das Straßenbild integriert. Von den insgesamt 24 Hochbunkern in Köln werden einige inzwischen als Wohnhäuser, andere als Lagerhallen genutzt. Als interessanteste Integrationsvariante erscheint allerdings die, welche die Bedeutung als architektonisches Geschichtsdokument und eine lebendige Gegenwartsnutzung zu verbinden weiß. Also genau das Konzept, das im Kulturbunker Mülheim seit einigen Jahren versucht wird.

Noch leben die Zeitzeugen, die sich an den Bau der Hochbunker erinnern können und die in vielen Bombennächten Schutz darin gefunden haben. Diese Menschen zu animieren, ihre Erlebnisse und Erfahrungen zu schildern, ist ein Aspekt der Ausstellung. Für die anderen, die Nachgeborenen, lautet die Botschaft, bei diesen Geschichten gut zuzuhören. Und darüber hinaus mit Musik, Kunst-, Literatur- und Theaterveranstaltungen aus einem einstigen Symbol der Kriegsgewalt einen Ort der Zuversicht zu machen, an dem Geschichts-, Gegenwarts- und Zukunftsbewusstsein zusammenfallen.


Von Jürgen Kisters

KONZERT: Goldene Zitronen 20.12.2008

Kölnische Rundschau 23.12.2008: Wenn Punk zur Modemarke wird

KONZERT: Klangprobe live - Robert Hürten & Band 16.-18.10.2008

KStA 18.12.2008: Authentisch und lebendig

Mittendrin sein im Klang, sich von einem Heavy-Metal-Sturm umwehen lassen oder in wohligen Sound-Wellen baden, die von der Bühne schwappen - es geht nichts über ein Konzerterlebnis. Das ist zwar nach zwei, drei Stunden schon wieder vorbei. Der schöne Eindruck aber lässt sich konservieren mit dem Live-Album. In den 70er Jahren, als die Aufnahmetechnik einen Riesensprung gemacht hatte, wurde es richtig populär. Den Comic-Rockern Kiss gelang es, ihren donnernden Rock 'n' Roll auf dem Album „Alive“ zu verewigen, die Progressive-Rocker Yes zeigten auf „Yessongs“, wie atemberaubend virtuos und mitreißend zugleich es sich vor Publikum musizieren lässt. Und die Klangprobe live wird nun auch eine Live-CD zur Musik-Geschichte beisteuern. Wer einmal seinen Enkeln ein Live-Album in die Hand drücken will, um beiläufig anzufügen: „Übrigens, ich war mitten im Publikum“, der sollte bei der Aufzeichnung dabei sein.


Unbedingt ein Ticket für eines der Konzerte am 16., 17. und 18. Oktober im Kulturbunker Mülheim besorgen sollte sich aber auch, wer die Kunst des Liedermachens schätzt. Denn der Kölner Songschreiber, Sänger und Gitarrist Robert Hürten ist es, der die aufregende Atmosphäre seiner Shows auf Platte bannen möchte.


Lieder über die Höhen und die Tiefen des Alltags schreibt und singt der 51-Jährige seit mehr als 20 Jahren, und bereits in den 80er Jahren wurde er deutschlandweit gehört. Der Vater zweier Söhne und hauptberuflicher Ergotherapeut in einer Förderschule erlebt zum Beispiel, dass Kinder heutzutage zunehmend als Last empfunden werden. In „Fisch“ prangert er den Missstand auf seine Weise an, mit Ironie: „Und erst euer Urlaub, vergesst Martinique, ab jetzt Camping in Holland mit Animation und Musik. Benjamin Blümchen, Törööööö bis zum Erbrechen. Und ihr dürft euch nicht mal mit Deep Purple rächen. Doch ich geb euch 'nen Tipp, macht's doch wie ich. Ein Goldfisch schenkt Freude, ein Goldfisch macht Spaß, ist still und genügsam, die Lösung, ein Goldfisch im Glas.“ Von solch satirischen Beobachtungen - etwa auch über die Tücken vollelektronischer Autos und das TV-Programm - wimmelt es im Programm. Hinzu kommen Hürtens besinnliche Texte, in denen ganz deutlich wird, wie sehr der Tod zum Leben gehört. „Abschied“ ist so ein Song. Die Lacher und auch die Rührung des Publikums, die Kommunikation zwischen Künstler und Zuhörer, all das sollte dann später auf dem Mitschnitt zu hören, zu spüren sein. Ein großer Vorteil ist das gegenüber dem Studio-Album. Hinzu kommt die ganze Energie einer live aufspielenden Band. Exquisite Musiker hat Robert Hürten ausgesucht. Christoph Selbach am Piano, Till Brandt am Bass sowie die beiden Perkussionisten Friedemann Meyer und Wolfgang Dieckmann veredeln die Songs mit Blues, Jazz, Folk und Pop.


Tabu sein werden bei der CD „Robert Hürten und Band in der Klangprobe live“ nachträgliche Korrekturen, wie sie leider allzu üblich sind. Ein Peter Gabriel zum Beispiel pflegte in den 80er und 90er Jahren, die Aufnahmen seiner Konzerte für offizielle Veröffentlichungen im Studio nachzubearbeiten. Vom Reiz seiner spannenden Darbietungen zwischen experimentellem Rock und Weltmusik ging dabei einiges verloren. „Authentisch, echt, lebendig, ohne doppelten Boden soll das Album sein“, sagt Hürten. Auch Fehler dürfen sein, „Hauptsache ist“, findet der Barde, „es knistert.“ So wie bei seinen Live-Album-Favoriten, zu denen Paul Simons „Live Rhymin“ und Klaus Hoffmanns „ich will Gesang, will Spiel und Tanz“ gehören.

Der Vorverkauf für die Konzerte im Oktober hat begonnen. Die Karten (zehn Euro im Vorverkauf) gibt's unter anderem in der Buchhandlung Lesezeichen, Berliner Straße 845 in Dünnwald, bei Robert Hürten selbst mit einer E-Mail und beim Kulturbunker unter 02 21 / 61 69 26. Die Tickets gelten gleichzeitig für die CD-Release-Party, die am 5. Dezember 2008, ebenfalls im Kulturbunker Mülheim, stattfinden wird. Das Live-Album wird es dann für zehn Euro (plus Versandkosten) zu kaufen geben, unter anderem über Hürtens Website und den „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Robert Hürten und Band: 16., 17. und 18. Oktober, jeweils 20 Uhr, Kulturbunker Mülheim, Berliner Straße 20, Eintritt zehn Euro, Abendkasse zwölf Euro.

KONZERT: Klangprobe live zum c/o Pop-Festival 17.8.2008

KStA 17.8.2008: Drittes Blues Rock Jam Fest - Ohrenbetäubend und herzerwärmend