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SUMMARY:Talking to my Ancestors // AUSSTELLUNG
DESCRIPTION:„Talking to my Ancestors“ ist eine Ausstellung\, die sechs Künstlerinnen mit diasporischer Erfahrung  zusammenbringt. Durch vielfältige Medien wie Malerei\, Fotografie\, Textilkunst\, Videoinstallation  und Skulptur treten die Künstlerinnen in einen Dialog mit Vergangenheiten und den Geschichten  ihrer Vorfahren. Die Ausstellung erforscht\, wie familiäre Narrative\, kulturelle Traditionen und  vererbte Erinnerungen die Identität in der Diaspora formen und transformieren. \nDie Werke sind persönliche Zeugnisse und zugleich eine Reflexion über Zugehörigkeit\, Verlust\,  Konflikt und das Fortbestehen von Kultur über Generationen hinweg. Die Ausstellung versteht die  Werke als nonverbale Praxis. „Talking to my Ancestors“ hinterfragt lineare Geschichtsschreibung  und stellt stattdessen die Fragmentierung und Neuzusammensetzung von Erinnerung in den  Mittelpunkt. Aus der Auseinandersetzung mit den Ahnen können gegenwartsrelevante Perspektiven für die eigene und kollektive Identität entstehen. \nDie Ausstellung kuratiert von kanax4.life ist Teil des Kooperationsprojektes „Zeit für Geschichten“ vom Kulturbunker Köln-Mülheim e.V. gefördert durch den Diversitätsfond NRW. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  \nEröffnung: Montag\, 14.9.2026\, 19:00 h \n\n\n\n\n  \n 
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SUMMARY:Lücke 3.0 - studiobühneköln // THEATER
DESCRIPTION:2026 jährt sich der Nagelbomben-Anschlag\, der die Keupstraße 2004 erschütterte\, zum 22. Mal. Die Bomben verletzten über zwanzig Menschen stark\, mehrere lebensgefährlich. Im Anschluss fanden die Ermittlungen jahrelang ausschließlich im Anwohner:innenkreis statt. Opfer und Angehörige des Anschlages wurden als potentielle Täter:innen stigmatisiert. Hinweise darauf\, dass der Anschlag rassistisch motiviert sei\, wurden von Seiten der polizeilichen Ermittler:innen zum Teil aktiv verschleiert. Der Regisseur Nuran David Calis erarbeitete 2014 am Schauspiel Köln gemeinsam mit drei Anwohner:innen und drei Ensemble-Schauspieler:innen das Stück DIE LÜCKE\, um die Menschen\, deren Leben der Anschlag zutiefst erschüttert und verändert hatte\, zu Wort kommen zu lassen. \nBei der Premiere der LÜCKE hatte der Gerichtsprozess gegen die Mitglieder des sog. Nationalsozialistischen Untergrundes in München gerade erst begonnen. Er sollte insgesamt fünf Jahre dauern und mit einem für die Angehörigen der Opfer niederschmetternden Urteil enden\, denn viele Mitangeklagte kamen mit sehr geringen Strafen davon und waren teilweise gleich nach Prozessende wieder auf freiem Fuß. Auch nach dem Schuldspruch beklagten die Anwält:innen der Mordopfer\, dass das Gericht verpasst hätte\, ihnen ein Gesicht zu geben. \nDie Inszenierung findet nun ihre Fortsetzung im Kulturbunker in Mülheim. Nach einer Führung von Anwohner:innen auf der Keupstraße werden die Betroffenen erneut befragt: Wie nehmen sie das NSU-Gerichtsurteil und den Schuldspruch wahr? Wie ist der aktuelle Stand bezüglich des Mahnmals\, dem sich immer noch in Planung befindenden Erinnerungs- und Lernortes in Keupstraßen-Nähe? Ein Stück\, das seit seiner Uraufführung konsequent Rassismus\, Ausgrenzung und gesellschaftliche Vielfalt thematisiert. \nJeweils 18:45h Führung von Anwohner:innen auf der Keupstraße\nTreffpunkt für Führung: Raum für Alle\, Genovevastraße 94\, 51063 Köln \nmit: Ismet Büyük\, Ayfer Sentürk Demir\, Thomas Müller\, Kristin Steffen\, Kutlu Yurtseven // Regie: Nuran David Calis // Bühne: Anne Ehrlich // Kostüme: Amelie von Bülow // Musik: Vivan Bhatti // Video: Sterntaler Film\, Adrian Figueroa // Dramaturgie: Thomas Laue und Stawrula Panagiotaki \nGefördert durch den Integrationsrat der Stadt Köln. \n\n\n  \nPreisinformation:\n15 € | 7 € | Begleitperson für Schwerbehinderte frei\nFreier Eintritt für Erstsemester der Universität zu Köln \nTickets unter: rausgegangen.de \n\n\n\n\n  \n 
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